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Freitag, 1. März 2013

Schutzausrüstung beim Wintersport


Sicher ist sicher – Schutzausrüstung verringert Verletzungsgefahr

Funktionsbekleidung und die richtige Ausrüstung spielen beim Wintersport eine wichtige Rolle. Nicht nur dem Fahrkönnen angepasste Ski oder Snowboards, auch die entsprechende Schutzausrüstung sorgt für mehr Sicherheit in den verschneiten Bergen. Vivid for Life gibt Ihnen Tipps auf was Sie achten sollten.

Im Jahr 2012 gab es rund 57.000 verletzte Skifahrer allein in Deutschland. Dies ist die jüngste Bilanz der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) mit Sitz im deutschen Planegg. „Zum Glück tragen immer mehr Skifahrer und Snowboarder einen Helm“, weiß Brigitte Hendel, Wintersport-Expertin beim TÜV Rheinland. Selbst wenn es zur Kollision zwischen zwei Fahrern kommt, schütz der Helm sie vor schweren Kopfverletzungen. Deshalb ist der Helm für die Expertin ein absolutes Muss.

Jeder verantwortungsbewusste Wintersportler sollte auf jeden Fall einen Helm tragen, aber nicht nur der Kopf sondern auch andere Körperteile brauchen guten Schutz. Wer auf Nummer sicher gehen will, fährt nicht ohne Rückenprotektoren. Diese eignen sich besonders für Wintersportler, die sich auf schwierigen und gefährlichen Pisten bewegen. Skibrillen schützen die Augen und ermöglichen dadurch eine bessere Sicht. Spezielle Handschuhe mit integriertem Carbon-Schutz können bei einem Sturz Handbrüche vermeiden.




Aufschluss über die Qualität eines Helmes, der Skibrille und des Rückenprotektor gibt das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“, das unter anderem auch der TÜV Rheinland vergibt. Optimalen Schutz kann die Ausrüstung allerdings nur dann bieten, wenn die Größe und Passform stimmen. Die Skibrille sollte eng am Kopf sitzen, damit sie starken Wind abhalten kann Verschieden farbige Gläser können Kontraste besser darstellen, ein oranges Glas zum Beispiel bei Dämmerung oder bewölktem Himmel die Sicht verbessern. Der Helm darf nicht verrutschen und nicht drücken. Die Bewegungsfreiheit soll durch den Rückenprotektor nicht eingeschränkt sein. Dies garantieren besonders in die Bekleidung integrierte Protektorensysteme.

Wintersportler die abseits der Piste unterwegs sind sollten zudem über eine Lawinenschutzausrüstung verfügen. Lawinenairbag (ABS Rucksack), Piepser und Schaufel sind unabdinglich!

So steht dem sicheren Pistenspaß nichts mehr im Wege! Das Vivid for Life Team wünscht Ihnen viel Spaß im Schnee und einen verletzungsfreien Winter!


Quellen: TÜV Rheinland AG, Stiftung Sicherheit im Skisport

Freitag, 15. Februar 2013

Skiverletzungen


Die häufigsten Skiverletzungen

Für viele tausend Wintersportler endete der Skitag schmerzvoll, ca. 50.000 Verletzte waren es in der letzten Skisaison. Generell ist die Anzahl jedoch rückläufig. „Das liegt vor allem an fortschreitender technischer Entwicklung, verbesserter Schutzausrüstung und auch der Pistenpräparation“, erklärt Florian Schwarz vom DSV. Was sind die Körperregionen, die auf der Piste der größten Verletzungsgefahr ausgesetzt sind? Vivid for Life zeigt Sie Ihnen auf.

Ursachen von Unfällen
Die meisten Unfälle passieren durch Eigenverschulden aufgrund von Unaufmerksamkeit und Selbstüberschätzung. Sie passieren vermehrt morgens, wenn man noch nicht richtig aufgewärmt ist, oder am Ende des Tages, wenn die Kräfte nachlassen. Mangelndes Können, veraltetes Material und schlechte körperliche Verfassung sind ebenfalls Ursachen. Auch nehmen die durch rücksichtslose Skiläufer und Snowboardfahrer hervorgerufenen Kollisionen und Ausweichmanöver immer mehr zu.

Verletzungen
Die meisten Freizeitsportler verletzen sich am Knie, etwa ein Drittel aller Verletzungen betreffen dieses Gelenk. Meist handelt es sich um Rupturen oder Dehnungen der Bänder, wobei Frauen häufiger belastet sind als Männer. Ein gutes Viertel der Verletzungen betrifft die Schulterregion. Dort verletzen sich widerum Männer häufiger als Frauen. Es kann im Schulterbereich zu Knochensplitterungen, Brüchen des Schlüsselbeins oder anderer Teile des Schultergürtels kommen. Der Anteil von Schenkelbrüchen liegt bei 5-15 Prozent. Durch die verbesserte Technik der Skischuhe und Bindungen geht die Anzahl der Brüche von Unter- und Oberschenkel leicht zurück. Ungefähr zehn Prozent sind Kopfverletzungen. Leider sind diese immer noch sehr häufig, obwohl der deutsche Ski Verband (DSV) jährlich darauf aufmerksam macht, dass das Risiko einer Kopfverletzung mit dem Tragen eines Helmes erheblich gesenkt wird. Handgelenks-und Knöchelbrüche liegen bei ca. acht Prozent der Verletzungen. Eine typische Handverletzung ist der sogenannte Skidaumen. Zerrungen, Dehnungen, Muskelfaserrisse oder Schnitt- und Schürfwunden ebenfalls zu den Auswirkungen der Unfälle auf der Skipiste.



Beugen Sie durch Schutzkleidung, rücksichtsvolles Fahren und Aufwärmen solchen Verletzungen vor.
Falls es doch zu einem Unfall kommt: Ruhe bewahren, sich von anderen Skifahrern helfen lassen und die Bergwacht informieren. Auf keinen Fall weiter fahren und somit die Verletzung verschlimmern.

Vivid for Life wünscht Ihnen „Ski heil“ und einen schönen, unfallfreien Winter!


Quellen: DSV, Focus.de

Freitag, 1. Februar 2013

Ski WM in Schladming


SKI WM Schladming 2013

Slogan: „Skifest mit Herz“


Von 01.02.-17.02.2013 findet die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaft in Schladming statt. Vivid for Life möchte Ihnen dazu einige Informationen über das Skigebiet und die WM geben.

Schladming liegt in der Steiermark. Zum zweiten Mal nach 1982 findet die WM dort statt. Der Ort, im Herzen Österreichs hat 4500 Einwohner und gehört zum Skiverbund „Ski Amade“. Die 4-Berge Skischaukel mit Hauser Kaibling, Planai, Reiteralm und Hochwurzen bietet den Wintersportlern 223 Pistenkilometer und 113 Liftanlagen.

„Eine Ski-WM wie es sie noch nie gegeben hat“ so definierte ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel die Vision für das Organisationskomitee. Großes Ziel und viel Arbeit für die Organisatoren.

70 Millionen Euro wurden dafür von der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH investiert. Die größten Bauprojekte dabei waren die Talstation Planet Planai sowie der WM Park Planai, Europas modernste Tiefgarage mit WM Organisationsflächen. Zwei neue 8er Sessellifte ( Mitterhaus und Märchenwiese ), ein 2er Sessellift als „WM Shuttle“ der Athleten und Funktionären dient, schnell an den Start zu kommen, zwei Brücken, drei Tunnels, Speicherteiche, Pistenadaptierungen, "voestalpine skygate" etc. entstanden.



Das "voestalpine skygate" ist das neue Wahrzeichen von Schladming. Es steht in der Zielarena des Planaistadiums und beeindruckt durch seine Architektur und Konstruktion. 130 t Stahl wurden für den 35 Meter hohen Bogen verarbeitet und 45.000 LED`s sorgen für spezielle Lichteffekte.

400.000 Besucher werden erwartet. Diese können in 11 Wettbewerben 650 Athleten aus 70 Nationen anfeuern. 33 Medaillen sind zu vergeben. Das WM Maskottchen „Hopsi“ begleitet die Zuschauer durch das Programm.


Drücken wir unseren deutschen Sportlern die Daumen, dass diese oft am „Stockerl“ stehen. Durch die letzten Siege im Weltcup von Felix Neureuther und Viktoria Rebensburg zählen diese zum Favoritenkreis.



Vivid for Life hat Ihnen alle Termine für das Renn- und Rahmenprogramm zusammengefasst und wünscht unseren Sportlern viel Glück und Ihnen viel Spaß beim Zuschauen!